Reaktionen
Unser Ausgangspunkt
Unser Anliegen war es, ein konkretes Angebot zur Förderung künstlerisch-kreativer Kompetenzen zu schaffen – offen für verschiedene Klassenstufen und verankert in der Region. Die dauerhafte Sichtbarkeit der Werke im öffentlichen Raum war von Beginn zentraler Bestandteil der Idee. Was mit einem Jahrgang und einer Schule begann, sollte weiterwachsen und weitere Schulen und Jahrgänge folgen.

Genauso wichtig wie die kreative Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist uns die Verankerung der Ergebnisse im Alltag der Menschen – als öffentliche Ausstellung, die den Raum gestaltet und verändert. So wurde aus dem Projekt eine Gemeinschaftsleistung: inklusiv, nachhaltig und kreativ. Eine Straßenkunst-Galerie, die über Jahre hinweg wächst – durch Werke verschiedener Schüler:innengenerationen, die sich über die Region verteilen und dennoch durch eine gemeinsame Idee verbunden sind.
Unsere Ziele
Freude und Zugehörigkeit

Die Jugendlichen sollen stolz auf ihr Werk sein – und erleben, dass sie Teil von etwas Größerem sind, das weiter wächst und andere inspiriert.
Besondere Momente im Alltag
Die Kunstwerke sollen Alltagswege verschönern: für Menschen, die sie täglich im Vorbeigehen wahrnehmen – auf dem Weg zur Schule, zur Arbeit oder beim Spaziergang.
Touristische Qualität mit lokaler Seele
Die Galerie soll mit der Zeit auch Besucher:innen anziehen – zum Beispiel im Rahmen von Fahrradtouren durch die Region.
Stimmen aus der Bevölkerung
Ob spontan auf der Straße oder im Gespräch am Gartenzaun–wir haben Menschen gefragt, wie sie die Pixel-Art im öffentlichen Raum erleben.
Anfangs waren viele Menschen zurückhaltend – die Idee war neu und schwer vorstellbar. Doch mit der Zeit veränderte sich die Wahrnehmung:
„Am Anfang wusste ich noch nicht, was genau gemeint ist, aber jetzt bin ich total begeistert. Die Bilder sind sehr lustig. Wenn ich am Grundstück einen Platz hätte, würde ich den sofort zur Verfügung stellen.“
— Bianca, Niederjahna
Kunst, die ihren Platz im Alltag findet
Die Bilder tauchen dort auf, wo Menschen täglich unterwegs sind – an Haltestellen, auf Dorfplätzen, an Mauern. Oft ist es nur ein kurzer Moment im Vorbeigehen oder Vorbeifahren – und doch bleibt ein Eindruck zurück:
„Warten Sie, gestern habe ich ganz viele gesehen … wo war das nochmal? Ich finde das Projekt super!“
— Frau Albrecht, Niederjahna
Pixel-Art – zum Staunen und Rätseln
Die abstrakte Bildsprache der Pixelkunst regt zum Nachdenken an: Mal bleibt das Motiv geheimnisvoll, mal ist es ganz eindeutig.
„Ich schaue sie mir immer gerne an und überlege, was es ist.“
— anonyme Stimme
Die Wirkung wächst mit der Zeit
Je mehr Motive im öffentlichen Raum auftauchen, desto größer wird die Aufmerksamkeit – und die Anerkennung:
„Es ist schön, die Kinder für so etwas in ihrer Umgebung zu begeistern. Wenn alle ein wenig mitmachen, wird es schöner!“
— Frau Fröhlich, Niederjahna
Kunst im Alltag – statt grauer Infrastruktur
Gerade im ländlichen Raum sind Orte wie Bushaltestellen oder Trafostationen oft trist. Pixel Art gibt ihnen neuen Glanz – gestaltet von Schüler:innen aus der Region.
„Mir hat an der Pixel Art gefallen, dass viele Bushaltestellen in der Gemeinde verschönert wurden – ein richtiger Hingucker!“
— Frau Fleischer, Pröda
„Ich habe die Bilder an den Bushaltestellen gesehen. Sie gefallen mir sehr.“ — Frau Mattes, Naustadt
Unterstützung aus der Nachbarschaft
Neben Schulen und Kommunen zeigen mittlerweile auch Privatpersonen und Unternehmen Bereitschaft, das Projekt zu unterstützen – ganz unkompliziert:
„Ja, Sie können diese Mauer einfach nehmen. Wir sind oft unterwegs – kleben Sie einfach, auch wenn wir nicht da sind.“
— Frau Fröhlich, Niederjahna
Ein Projekt, das ankommt
Viele Erwachsene äußern Freude darüber, dass das Projekt direkt in ihrer Gemeinde stattfindet – sichtbar, nahbar und sinnstiftend.
„Das war mal richtig coole Kunst!“ – Schüler:innen über Pixel Art
Im Projekt Pixel Art konnten Kinder und Jugendliche eigene Ideen verwirklichen, im Team kreativ werden und ihre Werke sichtbar im öffentlichen Raum platzieren. Auch sie wurden nach ihren Eindrücken gefragt: Wie haben sie das Projekt erlebt, was hat ihnen besonders gefallen – und was vielleicht nicht?

Kreativität mit eigener Handschrift
Besonders begeistert waren viele davon, dass sie ihre Themen selbst wählen durften. Die Freiheit, eigene Ideen umzusetzen, war für viele ein Highlight.
„Mir hat gefallen, dass wir uns die Themen selbst aussuchen konnten und dass wir mal so ’ne krasse Kunst in der Schule machen konnten.“
Respekt, Teamgeist und Stolz
Die Kinder begegneten einander mit großem Respekt für die entstandenen Werke. In kleinen Teams entstanden auch größere Motive – gemeinsam geplant, eigenständig abgestimmt und geduldig umgesetzt.
„Schön, weil man sieht, dass sich Kinder Mühe gegeben haben und dass das dann präsentiert wird.“
„Es ist schön, wie die Kinder das gemacht haben und wie sie sich Mühe gegeben haben.“
„Sehr schön, besonders wie schön die Werke von anderen sind – und von sich selbst.“
Ein Werk für den öffentlichen Raum
Ein durchgängiges Motiv in den Rückmeldungen: die Freude darüber, dass die eigenen Arbeiten draußen zu sehen sind – sichtbar für alle, mitten im Alltag der Region. Das motiviert – und weckt Neugier auf mehr.
„Dass wir sie fertigbekommen haben.“
„Die Bilder, die herausgekommen sind.“
„Ich finde es toll, dass wir sie an Hauswänden kleben werden.“
Viele würden gern weitermachen – und interessieren sich inzwischen auch für neue Ausdrucksformen, etwa Graffiti-Elemente wie „herauswachsende Buchstaben“.
Kunst im Alltag – ein ganz besonderes Gefühl
Für die meisten war es eine neue Erfahrung, etwas auszustellen. Manche Kinder waren zunächst unsicher, andere voller Begeisterung.
„Total schön, wenn überall Pixel-Art-Bilder zu sehen sind. Die Leute sind immer begeistert, wenn sie vorbeifahren.“
„Ich finde es schön, dass mal was Buntes und nicht nur die Mauerfarbe zu sehen ist. Es ist toll – vor allem auch, wenn man das Eigene sieht.“
„Ziemlich cool, weil ich es selbst gemacht habe. Es sieht auch schön aus für andere Leute.“
„Es war cool, etwas von mir zu zeigen.“
„Möchte das gern mal machen, weil das ein schönes Gefühl ist, wenn es andere auch sehen.“
„Wäre neugierig, das zu machen.“
Rückhalt aus der Familie
Fast alle Kinder sprachen mit ihren Familien über das Projekt. Auch hier kamen viel Zustimmung und Unterstützung.
„Meiner Mama habe ich es erzählt und sie fand es cool.“
„Meine Oma findet schön, dass wir uns mit sowas beschäftigen und dass mal was draußen hängt.“
„Meine Eltern finden das schön – dass wir im Team arbeiten und auch mal die Chance haben, was anderes zu machen.“
„Mama findet es sehr schön, dass wir auch mal was anderes machen außer Mathe, Deutsch und Sachunterricht.“
„Meine Familie findet es cool und sie freuen sich über meinen Apfel […].“
Ausblick
Das Projekt Pixel Art hat nicht nur kreative Spuren im öffentlichen Raum hinterlassen, sondern vor allem bei den Beteiligten selbst – bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Die Schüler:innen erlebten Selbstwirksamkeit, Teamarbeit und Anerkennung für ihre Kunstwerke. Erwachsene zeigten wachsende Begeisterung für die farbigen Impulse im Alltag und unterstützten das Projekt zunehmend mit Flächen und Zuspruch. Die positive Resonanz motiviert uns, das Projekt weiterzuentwickeln: mit neuen Partnerschulen, weiteren Standorten und frischen Ideen aus der jungen Zielgruppe. Pixel für Pixel wächst so eine vernetzte Galerie im ländlichen Raum – lebendig, sichtbar und mitgetragen von vielen.
Dankeschön!
Wir möchten uns bedanken bei:
Gemeinde Klipphausen
Gemeinde Käbschütztal
Gemeinde Nossen
Grundschule Raußlitz
Evangelische Oberschule Klipphausen
Ganztagsschule Krögis
Raab-Karcher Dresden
Sächsisches Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung
Sachsen-Netze GmbH
Wohnungs- und Verwaltungsgesellschaft Nossen mbH
Land- und Kfz-Technik Barnitz GmbH
Agrarunternehmen Starbach-Sachsen eG
Galerieübersicht
Jeder Pin steht für eine Ortschaft, in jedem Dorf finden sich eines oder mehrere Werke. Klicke auf eine Markierung und dann auf den Ortsnamen, um die Kunstwerke zu bestaunen.